Methoden

Hier ist eine kleine Auswahl der Methoden mit denen ich arbeite. Neben diesen Beispielen baue ich verschiedene NLP-Techniken und andere therapeutische Interventionen ein.

Die hypnosystemischen Lehren des Gunther Schmidt

„Bedenke die Auswirkungen.“

Ich bin jedes Mal wieder ehrfürchtig und begeistert, wie schnell sich die unterschiedlichsten Personen auf diese Interventionen einlassen können und innerhalb kurzer Zeit ihre Stärken wiederfinden. Die Identifikation eines Ich-Anteils, der mehr Raum benötigt, wertgeschätzt werden oder wachsen möchte, hat bereits vielen Coaching-Klienten wertvolle Erfahrungen beschert. Was ich ebenfalls von Gunther Schmidt – der die Hypnotherapie noch bei Milton Erickson selbst erleben durfte – mitgenommen habe, ist der Problemtalk. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass manche Dinge erst einmal raus müssen, um Platz für Neues zu schaffen. Denn dem belastenden Thema in begrenztem Umfang Platz zu geben ist schon der erste Schritt einer Intervention. Dabei versuche ich, den Horizont der Personen zu öffnen und Unterschiede einzuführen, indem wir dem Problem beispielsweise eine ressourcevolle Referenzsituation gegenüber stellen. Weitere Methoden von Gunther Schmidt, die ich oft und gerne ergänzend oder auch als einzelne Interventionen anwende, weil sie einen schnellen und enormen Effekt für den Coaching-Klienten haben, sind die Erarbeitung einer Steuerposition in Kombination mit der Problem-Lösungs-Gymnastik oder auch das Garnieren.

Das Psychodrama

„Dein Leben auf der Bühne.“

Beim Psychodrama tun sich viele erst einmal schwer. Hier heißt es beispielsweise, „Imaginiere dein Gegenüber und dann sprich mit ihm.“ Auch ich selbst fühlte mich als Coaching-Klientin in meiner ersten Psychodrama-Sitzung eher gehemmt als befreit. Doch das hat sich schnell geändert. Ich habe in einem Märchenspiel Erkenntnisse über mich vertiefen und sogar mal eine belastende Beziehung mit einer nicht anwesenden Person während eines psychodramatischen Selbstcoachings für mich klären können. Und so geht es auch meinen Coaching-Klienten. Selbst wenn es nur eine kurze Situation ist, die ihnen im Dialog mit dem imaginierten Gegenüber gelingt, ziehen sie immer eine wichtige Erkenntnis aus der Intervention. Manchmal zeigt sich diese auch erst im weiteren Verlauf der jeweiligen Sitzung und bereitet den Nährboden für nachfolgende Erfahrungen.

Der Provokative Ansatz

„Am besten lässt du dich in Marmor meißeln.“
Nein, bei der Provokation wird nicht der Coaching-Klient selbst veräppelt. Dank einer völligen Übertreibung der Situation werden jedoch unwillkürliche Denkprozesse angeregt, die in einem normalen kognitiven Gespräch schwer zu erreichen sind. Ich selbst durfte in einer provokativen Sitzung mit Noni Höfner, der Gründerin des Deutschen Instituts für provokative Therapie, eindrucksvoll „erfahren“, dass unter mir ein Kettensägenmörder wohnt. Seitdem hat sich das Verhältnis zu meinem Nachbarn sehr verbessert. Die Wege des Geistes sind unergründlich…

The Work of
Byron Katie

„Fragen was ist.“

Der zentrale Punkt dieser Intervention lässt sich in drei einfachen Worten ausdrücken: Ist das wahr? Die von Byron Katie entwickelte Methode The Work zieht die Menschen mit ihren Fragetechniken so lange durch die Mangel, bis jeder erkennt: Es sind alles nur Gedanken. Und zwar meine Gedanken und nicht die meines Bruders, meiner Mutter oder der schlecht gelaunten Person von nebenan. Eine befreiende Erkenntnis.